Raumangebot

 
 

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Teilen sie mit uns und untereinander vier unterschiedlich große Räume mit insgesamt 140 m2 im coolsten 80er-Jahre Bau Stuttgarts. Calwer Kopfbau – zentrale Lage am Rotebühlplatz im Herzen Stuttgarts  

... das kann ich mir NIE leisten! DOCH KANNST DU SCHON!

Nutzerinnen- und Nutzeraufruf Flyer (pdf)

Der Standort

3.OG Calwer Kopfbau
Rotebühlplatz 20a, S-Mitte

In Stuttgart-Mitte am Rotebühlplatz befindet sich das Gebäudeensemble um die Calwer Passage. Als realisierter Wettbewerbserfolg Ende der 70er Jahre erbaut und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, steht das Haus heute teilweise unter Denkmalschutz und stellvertretend für Gebäude dieser Zeit, die nun technologisch saniert oder ersetzt werden müssen, um den heutigen Anforderungen gerecht werden zu können.Stadträumlich stellt diese Baustruktur ein besonderes Gefüge dar, das mit seiner Passage zwischen historischen Fachwerkgebäuden und Bürolandschaft vermittelt, verschiedene offene und gefasste Platzformationen definiert und gleichzeitig einen der grössten Verkehrsknotenpunkte und Umsteigeorte in Stuttgart darstellt. Während der Bürobau entlang der Theodor-Heuss-Strasse und die Erdgeschosszone im Kopfbau nach wie vor genutzt sind sowie die Calwer Passage durch das alternative Kaufhaus-Konzept FLUXUS reaktiviert ist, stehen die Obergeschosse im Kopfbau der Calwer Passage teilweise leer.

 

Die Räume des Pilotprojektes

In das 3.OG des Kopfbaus der Calwer Passage zieht das Pilotprojekt Spacesharing ein. Optional stehen weitere Flächen im 2. und 4. OG zur Bespielung zur Verfügung. Der Flächenausbau der Flächen im 3.OG wurde vom Vormieter übernommen und die Räume sollen schrittweise entlang der konkreten Spacesharing- Nutzungen und deren Anforderungen umgebaut, ergänzt und transformiert werden. Flexible Möblierung und Raumaufteilungen werden improvisiert, um Hinweise für neue bauliche und organisatorische Lösungen zu erhalten. 

Folgende Barrierefreie Räumestehen zur Verfügung:

  • Raum 1        50m²
  • Raum 2        26m²
  • Raum 3,4     15m²
  • Raum 5        8 m² 

Folgende zugeordnete Räumlichkeitensind nutzbar:

  • Aufzug
  • Teeküche/Bar
  • 4,5 qm Mini-Lounge
  • sanitäre Anlagen für Damen und Herren

Die Ausstattung

  • WLAN
  • Schränke
  • Grundausstattung an Bestuhlung und Tischen

 

Die potentiellen NutzerInnen

Angesprochen sind Nutzungsinteressierte aus diversen Bereichen und mit sehr verschiedenen Anliegen und Bedarfen.

Das können sein:

  • Privatpersonen
  • Start-ups und Spin-offs
  • Vereine und Projektgemeinschaften
  • Initiativen aus der Nachbarschaft
  • Einzelhandel, Handwerk und andere Unternehmen
  • Dienstleister
  • Projekte für einen sozialen, religiösen und gesellschaftlichen Dialog
  • etc.

Nutzerseitig ist für eine gegenseitig erfolgreiche Zusammenarbeit, die Bereitschaft notwendig, sich auf dynamische Prozesse einzulassen (Testphase) und Laborbedingungen akzeptieren zu können. Es wird Freude am Experimentieren und an der Kooperation mit unterschiedlichen Nutzungen und Nutzern benötigt sowie an den nutzungsspezifischen, atmosphärischen Überlagerungen. Die Intensität der Kommunikation und Interaktion obliegt dem jeweiligen Nutzer. Es wird herauszufinden sein, was geht und was nicht geht und wo Gestaltungsgrundsätze für Spacesharing liegen: organisatorisch, baulich und ökonomisch. 

 

Das Reallabor >Spacesharing< Team

Wir sind ein Team aus Studierenden und Lehrenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Wir sind ArchitektInnen, IngenieurInnen, KünstlerInnen und DesignerInnen. Wir arbeiten zusammen mit unseren Kooperationspartnern an der Fragestellung wie Raum als Ressource besser genutzt werden kann.Das Pilotprojekt wird von uns initiiert und gemanagt. Wir sind Ihr Ansprechpartner vor Ort und moderieren, begleiten und organisieren den Transformationsprozess. 

 

Der Ablauf

Die verschiedenen Anfragen von Nutzungsinteressenten werden im Rahmen des Studienbetriebes der Akademie der Bildenden Künste sowie deren Kooperationspartnern erfasst und organisiert.
Die Auswahl der ersten Nutzergruppen erfolgt Anfang Mai 2016. Mietanfragen sind jedoch über die gesamte Test-Laufzeit bis zum 30.09.2017 möglich.Im Rahmen von zwei Start-Up-Workshops im Mai/Juni 2016 diskutieren und erarbeiten wir gemeinsam mit den Nutzern die Nutzungspläne, die Zeitpläne und errechnen die Kosten.

Besondere Herausforderung, wird die räumliche Kombination heterogener Nutzungsarten sein und die Gestaltung von räumlichen und zeitlichen Übergängen. Dabei liegt die Aufmerksamkeit auch auf dem Schaffen einer intelligenten Träger- und Bewirtschaftungsstrategie. Kooperationen werden erschlossen und Konditionen verhandeln, um auf eine langfristig tragfähige Entwicklung von Spacesharing hinzuarbeiten. 

 

Zielsetzung und Gewinn

Zwischen den Nutzern sollen Synergien und Impulse entstehen, welche ein innovatives und agiles Umfeld für eine nachhaltige Entwicklung und Transformation des Standortes und wenn erwünscht, auch für die Projekte und Produkte der Nutzer generieren. Mit Spacesharing entsteht ein virtueller und physischer Marktplatz, welcher Zugänge zu diversen Netzwerken eröffnet.
Das erworbene Wissen über Spacesharing wird transparent gemacht und fliesst auch in andere aktuelle Stadtumbauprozesse. Ziel ist es, Spacesharing zu einem stadtweiten Entwicklungstool für untergenutzte Räume und Standorte zu machen.

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